Firmung

Den Glauben stärken

Symbolbild für die Firmung

Zur Firmung
FIRMUNG das hat etwas mit Deinem Glauben zu tun, mit Deinem Leben in der Gemeinschaft der Glaubenden.
Damals bei Deiner Taufe haben Deine Eltern und Paten gesagt: Wir glauben, und auch unser Kind soll ein Christ eine Christin werden. Jetzt bist Du so alt, dass Du selbst sagen kannst: Ich glaube, ich will als Christ, als Christin leben.
Es soll Dein eigener Wunsch sein, die Firmung zu empfangen.

FIRMUNG 
Das neue Leben, das der Christ in der Taufe empfängt, soll wachsen und sich entfalten. Für ein Kind geschieht das zu nächst, indem es am Glaubensleben in Familie und Pfarrgemeinde teilnimmt und in den "Glauben" hineinwächst.
EInes Tages genügt es dem jungen Menschen nicht mehr zu sagen: Das machen meine Eltern auch so. Je älter er wird, um so mehr soll er eigene Glaubensschritte tun. Er muss selbst entscheiden, welchen Weg er einschlägt, welches Lebensprogramm er wählt, welches Ziel er sich setzt. 

"Man wird nicht zum Chirst geboren, man muss zum Christ werden"

Die Firmpaten
Der Pate, die Patin sind persönliche Begleiter des jungen Menschen. Darum ist es Sinnvoll, dass sich der Firmling seinen Paten, seine Patin selbst auswählt. 
Es kann durchaus auch der Taufpate sein. Aber auch jeder andere erwachsene Christ, der selbst gefirmt ist. 

"Firmung ist mehr als nur Geschenke und ein grosses Fest. Firmung ist eine Lebens- und Glaubensentscheidung" 


Nach der Fimung ist nicht einfach Schluss
Vielleicht fragst du dich, was denn die Firmung eigentlich in deinem Leben bewirkt hat. Du spürst nicht, dass sich bei dir etwas geändert hat. Nach der Firmung fühlst du dich nicht anders als zuvor. Dabei hast du manchmal das Gefühl, etwas besonders leisten zu müssen. Irgendwie müsste es doch anders werden, in der Schule, in der Lehre, mit den Freunden, mit dem ewigen Krach zu Hause, mit dem Krieg in der Welt...
Auch Christus hat nicht die ganze Welt bewegt. Er hat nicht einmal Volksmassen begeistern können. Eine kleine Schar von Menschen habem ihm zugehört und sind ihm gefolgt. 
Aber er war aufmerksam für die Not, das Leid und die Sorge jedes einzelnen, den er zufällig traf: unterwegs einen Kranken, eine Frau beim Wasserschöpfen, eine Sünderin, einen unzufriedenen Zollbeamten, KInder.
Es waren nicht die grossen DInge, keine grossen Taten.

Die kleinen Taten
verändern die Welt.
Was der Sekundenzeiger
leistet, macht den Wert
der Stunde aus,
und die Zahlen
hinter dem Komma
werden in der Endrechnung
nicht vergessen.
Rudolf Otto Wiemer