Krankensalbung und Krankenkommunion

Seine Gnade richte dich auf

Krankensalbung

Spendung der Krakensalbung als Salbung zur Stärkung 

Jesus Christus hat selbst die Menschen von ihren Krankheiten geheilt. Er wandte sich ihnen zu, tröstete sie und spendete ihnen Kraft und Stärkung. Und er trug seinen Aposteln auf, seine Mission weiter zu führen: „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ (Mt 10,8). Dieser Auftrag gilt bis zum heutigen Tag.
Natürlich auch oder gerade für die Kirche. Dafür gibt es das Sakrament der Krankensalbung. Früher wurde es oft mit der „Letzten Ölung“ gleichgesetzt, dabei liegt grundsätzlich der Akzent auf einem anderen Punkt. Die Krankensalbung soll stärken – physisch und psychisch. Sie soll dem Menschen helfen, wieder gesund zu werden. Aber mehr noch soll dieses Sakrament dem Kranken die Kraft geben, seine Situation zu tragen.
Diese Kraft wird ihm durch dieses Sakrament und dank der Gnade Gottes zuteil.

Aber die Krankensalbung sagt noch mehr: Die Kirche ist eine lebendige Gemeinschaft. In der Salbung bekennt sie sich offen zu dem kranken Mitglied. Sie zeigt die Verbindung in die schreckliche Krise hinein. In der Salbung steht die Gemeinschaft der Kirche sozusagen am Krankenbett. Sie guckt nicht weg, schämt sich nicht. Denn zuletzt vergibt Gott dem Kranken in der Salbung seine Sünden. In der schlimmen Krise sagt Gott: Vertrau auf mich. Deine Sünden sollen dir vergeben sein. Und das ist für viele schon Trost und Kraft genug.

Die Krankensalbung ist kein Sakrament, das nur einmal gespendet werden darf. Es kann durchaus noch einmal vom Kranken empfangen werden. Befindet sich der Kranke allerdings im Sterben, dann ist die heilige Kommunion das eigentliche Sakrament. 
Simon Biallowons

Spendung der Kommunion am Herz-Jesu-Freitag (Krankenkommunion)
Christliche Frömmigkeit lebt aus der Kraft der Eucharistie und der gemeinsamen Mahlgemeinschaft. Seit der Zeit der Apostel gehört zu den Grundpfeilern christlichen Zusammenlebens, auch die Kranken Menschen miteinzubeziehen, die den Ort des gemeinsamen Gottesdienstes nicht mehr aufsuchen können.

So bieten wir in unserer Pfarrei am Herz-Jesu-Freitag diesen besonderen Dienst an. Beauftragte Frauen und der Pfarrer bringen den Kranken das eucharistische Sakrament nach Hause und lassen die Kranken und Betagten Menschen teilhaben an der Mahlgemeinschaft der Gemeinde.

Wer die Kommunion und auch die Krankensalbung empfangen möchte, meldet sich bitte im Sekretariat der Pfarrei.
Gerne kommen wir dann zu Ihnen, sei es einmalig oder auch regelmässig. Weisen Sie bitte auch ihre Verwandten und Nachbarn auf diese Möglichkeit hin.