Versöhnung

Symbolbild für Versöhnung

Zum Sakrament der Versöhnung (Beichte), als die liebende Nähe unsere Gottes

Mit diesem Sakrament ist bei vielen Erwachsenen oft eine unangenehmen Erinnerung verbunden. Viele erlebten die Beichte als einen Zwang und eine auf das „Herunterleiern von angeblichen Fehlern“ beschränkte Pflichtübung.
Doch bedenken wir die eigentliche Absicht die hinter diesem Sakrament steht, es birgt in sich die Zusage einer grossen inneren Befreiung.
Dabei geht es um das vertrauensvolle Gespräch mit einem vis-à-vis, bei dem ich mich eingeladen fühle, mein Leben mit meinen Schatten- und Sonnenseiten anzusehen und anzunehmen.
Zum Abschluss dieses Gespräches darf der Priester dem Beichtenden die befreiende Botschaft zusprechen, dass Gott ihn so annimmt mit all seinen gelungenen und auch misslungenen Seiten. Das ist eigentlich ein sehr befreiender und auch erlösender Zuspruch in einer Welt, in der ausschliesslich nur noch die Leistung und der Profit zählt.

Sich seinen Sünden und seiner Unzulänglichkeit stellen

Die sieben Sakramente betreffen alle Stufen und wichtigen Zeitpunkte im Leben eines Christen. Sie geben dem Glaubensleben der Christen Geburt und Wachstum, Heilung und Sendung. Durch die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie werden die Grundlagen des ganzen christlichen Lebens gelegt.
Die Kirche, die die Sakramente spendet, ist ein bleibendes Zeichen und Werkzeug für die Zuwendung Gottes in dieser Welt.